Andrea Maria Koch steht an eine helle Wand gelehnt, in einem ockerfarbenen Schultertuch, und blickt in die Kamera.

Die Beziehungsgärtnerin

Andrea Maria Koch, MSc

Ich sehe meinen Beruf als meine Berufung: als Begleiterin und Gärtnerin für Beziehungen im Familienkontext. Es geht um das Kind und sein System.

Ich bin 1988 geboren, verheiratet, liebend gerne Mutter, Tante, Patentante und wohne mit meiner Familie in der Stadtgemeinde Leibnitz.

Ich arbeite als Beratungsexpertin für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien – die Gruppenarbeit liebe ich dabei besonders. Was in der Praxis entsteht, gebe ich auch weiter: in Lehrgängen, in der Supervision und bei Vorträgen.

Ausbildung

  • Psychosoziale Beratungswissenschaften, MSc
  • Diplomierte Psychologische Beraterin / Lebens- und Sozialberaterin – Integrative Gestaltberatung
  • Familienberaterin/Elternberaterin
  • Kindergarten- und Reformpädagogin – Reggio-Pädagogik
  • KINFLEX-Methodikerin – Entstressung frühkindlicher Reflexe
  • Ganzheitliche Kindergesundheitstrainerin
  • Mentaltrainerin
  • Erwachsenenbildnerin

Neben der Praxis

  • Lehrgangsleiterin am BFI Steiermark – Diplomlehrgang Sozialcoaching und Berufspädagogik
  • Lehrgangsleiterin im Co-Lead am BFI Steiermark – Diplomlehrgang Beratungskompetenz für Jugendliche und Erwachsene
  • Dozentin in der Lebens- und Sozialberatung – Akademie für individuelle Weiterentwicklung
  • Supervisorin in pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen, im Familienkontext
  • Referentin bei Zwei & Mehr, dem Familienprogramm des Landes Steiermark
  • Referentin in Eltern-Kind-Zentren und Bildungseinrichtungen

Vertrauen schenkt Wurzeln. Klarheit gibt Richtung. Liebevolles Miteinander lässt Menschen aufblühen.

Andrea Maria Koch

Meine Haltung

Wertschätzende Prozessbegleiterin

Ich verstehe mich als prozessorientierte Wegbegleiterin in der individuellen Lebenssituation meiner Klientinnen und Klienten – ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener.

Wesentliche Werte sind für mich Wertschätzung, Achtsamkeit, Vertrauen, Klarheit, Verbindlichkeit, Humor und Authentizität.

Das größte Geschenk, das ich empfangen kann, ist: gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist: den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.

Virginia Satir

Meine Methoden

Woraus ich schöpfe

Mein Methodenkoffer ist gefüllt mit Elementen aus den Psychosozialen Beratungswissenschaften, der integrativen Gestaltberatung und der systemischen Familienberatung.

Dazu kommen Entwicklungspsychologie, humanistische Psychologie, mentales Training, gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg, Training der emotionalen Intelligenz sowie Reformpädagogik nach Reggio, Montessori und Pikler.

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt mein Fokus auf Reform- und Erlebnispädagogik: Es geht darum, den ganzen Lernprozess mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Mein Ziel ist, dass die Kinder ihre Schlüsselerlebnisse erproben, verinnerlichen und daraus neue Strategien in den Alltag mitnehmen.

Mein Weg

Von der Kindergärtnerin zur Beziehungsgärtnerin

Seit über 23 Jahren arbeite ich mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien – mit größtem Respekt vor dem Menschen und seiner individuellen Entwicklung.

Nach der fünfjährigen Ausbildung zur diplomierten Kindergartenpädagogin folgten Zertifizierungen in reformpädagogischen Ansätzen, als Erwachsenenbildnerin, Mentaltrainerin und Kindergesundheitstrainerin, dann die Lebens- und Sozialberatung und schließlich das Studium der Psychosozialen Beratungswissenschaften.

Seit der Gründung des Beziehungsgartens im Jahr 2019 bin ich selbstständige Gewerbetreibende, Mitglied der Wirtschaftskammer und der Steirischen Gesellschaft für Lebens- und Sozialberatung.

Hineingeboren wurde ich als Wirtshaustochter in Aflenz an der Sulm. Mein Wohnzimmer war die familiengeführte Gaststätte – ich wuchs inmitten der Menschen eines ganzen Dorfes auf. Persönlichkeitsbildend waren nicht nur meine Familie, sondern auch die Gäste und Angestellten. Eine tragende Rolle spielte meine geliebte Oma.

Meine berufliche Laufbahn begann mit einer Lehre im wirtschaftlichen Bereich. Schon in jungen Jahren durfte ich Verantwortung im Management und später in einer überregionalen Führungsposition übernehmen. Diese Zeit schenkte mir wertvolle Erfahrungen in Führung, Organisation, Personalentwicklung und Lehrlingsausbildung.

Parallel dazu begleitete ich über viele Jahre hinweg vorwiegend ehrenamtlich Kinder, Jugendliche und Familien in unterschiedlichen sozialen und gemeinschaftlichen Kontexten – unter anderem in Jungschargruppen, Ferienlagern und bei Special Olympics.

Leistung und Zielstrebigkeit haben mich geprägt und mir viele Türen geöffnet. Auf meinem weiteren Weg erkannte ich jedoch auch, dass unser Wert nicht davon abhängt, was wir leisten. Heute fließen beide Seiten in meine pädagogische und beratende Arbeit ein: die Freude an Entwicklung und Erfolg ebenso wie das tiefe Vertrauen darauf, dass jeder Mensch von sich aus richtig und wertvoll ist.

Was Psychologische Beratung / Lebens- und Sozialberatung ist

Lebens- und Sozialberatung ist die bewusste und geplante psychologische Beratung und Begleitung gesunder Menschen jedes Lebensalters in verschiedenen Problem- und Entscheidungssituationen. Sie gehört neben Psychologie, Psychotherapie und Medizin zu den vier Säulen der Gesundheitsvorsorge in Österreich. Seit 1990 ist sie ein eigenes Gewerbe – heute das reglementierte Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung nach der Gewerbeordnung.

Beratung ist keine Psychotherapie. Wenn im Gespräch deutlich wird, dass eine therapeutische oder medizinische Behandlung das Richtige wäre, sage ich das – und helfe beim Weiterfinden.

In der Presse

  • Ein Garten für die Pflege von Beziehungen

    Warum eine Kindergartenpädagogin zur Beziehungsgärtnerin wird – ein Gespräch über Selbstwert, Bindung und den Mut, hinzuschauen.

    Kleine Zeitung

  • Der Beziehungsgarten eröffnet in Leibnitz

    Ab Juni gibt es in Leibnitz eine neue Beratungsstelle zum Thema Lernen und Erziehung. Die Kleine Zeitung war zum Auftakt da.

    Kleine Zeitung, 29. Mai 2020

In Beziehung treten

Lernen wir uns kennen.

Ob ich die Richtige für dein Thema bin, merkt man meist schon im ersten Telefonat. Und wenn nicht, sage ich dir das ehrlich.

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